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Autonomous Sensory Meridian Response (kurz: ASMR)

Vielleicht hast du schonmal von der ominösen Buchstabenfolge ASMR gehört? Was sich dahinter verbirgt findest du in unserem Informationsblatt Rund um ASMR  

Was ist ASMR?

Die Abkürzung ASMR steht für „Autonomous Sensory Meridian Response“ – klingt erstmal kompliziert, steht aber vereinfacht gesagt, für eine Erfahrung mit Geräuschen oder Bildern, die ein kribbelndes, angenehmes Gefühl auslösen. Kennst du vielleicht die elektrostatische Aufladung, die deine Härchen auf den Armen aufstellen lässt, wenn beispielsweise eine Plastikfolie geladen ist? Genauso fühlt sich ASMR an!

Wie funktioniert ASMR?

Mit verschiedenen audiovisuellen Triggern, wie zum Beispiel das Klopfen von Fingernägeln auf verschiedene Oberflächen (Tapping) oder das Rascheln von Papier (Crinkle Sounds) wird ein Gefühl ausgelöst, dass sich Tingles nennt. Dadurch ergibt sich ein sensorisches Phänomen als Reaktion auf einen Reiz, dass man in Kopfhaut und Nacken verspürt.

Wofür ist ASMR gut?

ASMR ist eine Entspannungstechnik, die viele Menschen nicht nur zum entspannen nutzen, sondern auch zur Schlafförderung. Erste Studien belegen, dass das Schauen von ASMR-Videos bestimmte Hirnareale stimuliert werden: vor allem die für Empathie und Selbstwahrnehmung. Das Phänomen ASMR ist als Internetsensation noch relativ neu und daher noch nicht gänzlich wissenschaftlich erforscht.

Ich merke keine Tingles – warum?

Es gibt natürlich auch Personen, die als nicht-asmr affin eingestuft werden. Hier bleibt das charakteristische Kribbeln im Körper aus. Aber das ist nicht weiter schlimm: auch diese Menschen können ASMR zur Entspannung nutzen.

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