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Fühlst du dich häufig stark unkonzentriert, hast beim Aufwachen einen trockenen Mund und Kopfschmerzen?

Vielleicht leidest du an...

Schlafapnoe

 

Symptome der Schlafapnoe

  • Atmung setzt während des Schlafs für mind. 10 Sek aus

  • starke Tagesmüdigkeit à Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, geringere Leistungsfähigkeit

  • Verringerung der Libido und Potenz

  • Sekundenschlaf

  • morgendliche Kopfschmerzen, trockener Mund

 

Arten der Schlafapnoe

Eine Schlafapnoe liegt vor, wenn in einer Stunde mehr als fünf Atemaussetzer auftreten, die jeweils mindestens zehn Sekunden andauern. Man unterscheidet zwischen der obstruktiven und der zentralen Schlafapnoe. Sie unterscheiden sich in ihren Ursachen, zeigen aber ähnliche Symptome.

 

Ursachen der Schlafapnoe

Bei der obstruktiven Schlafapnoe sind die Atemwege verlegt oder verengt. Dies kann an anatomischen Besonderheiten, Übergewicht, Schlaf in Rückenlage oder an einer verstärkten Muskelentspannung durch Alkohol, Medikamente oder Drogen liegen. Die Atemaussetzer entstehen dadurch, dass die Kraft der Atemmuskulatur nicht ausreicht, um Luft durch die blockierten Atemwege zu bekommen.

Bei der zentralen Schlafapnoe liegt die Ursache im Gehirn. Den Atemmuskeln fehlt kurzfristig der Befehl vom Gehirn, aktiv zu werden. Das Gehirn reagiert erst, wenn der Sauerstoffgehalt im Blut unter einen kritischen Wert sinkt.

 

Symptome, was nun?

Bei der Therapie stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Manchmal sind diese jedoch nur erfolgreich, wenn sie kombiniert werden. Bei Übergewicht gilt es, in Absprache mit einem*r Ärzt*in, das Gewicht durch Diät- bzw. Sportprogramme zu reduzieren. Falls die betroffene Person raucht, sollte dies aufgegeben werden. Vier Stunden vor dem Schlafengehen sollte man keinen Alkohol mehr zu sich nehmen. Zudem können Schienen eingesetzt werden, um den Atemraum zu vergrößern oder man nutzt eine Atemmaske für eine nasale Überdruckbeatmung. Bei Versagen der klassischen Therapiemethoden werden operative Verfahren durchgeführt.

 

Warum ist eine Behandlung notwendig?

Die Atemaussetzer können die Gesundheit gefährden und zum Beispiel zur Entwicklung eines Bluthochdrucks beitragen. Eine Schlafapnoe kann also negative Folgen haben und sogar die Lebenszeit verkürzen.

 

Fakten

  • 4% - 9% sind in etwa in Deutschland an einer Schlafapnoe erkrankt. Es gibt jedoch einen hohen Anteil nicht-diagnostizierter Erkrankungen.
  • Am häufigsten sind Männer zwischen dem 40. und 65. Lebensjahr von einer Schlafapnoe betroffen.
  • Die Betroffenen bemerken ihre Atemstillstände oft gar nicht selbst, sondern fallen häufig nur den Bettpartner*innen auf.

 

 

 

Quellen:

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