CampusPlus

Wachst du manchmal an Orten auf, an denen du nicht eingeschlafen bist?

Vielleicht leidest du an...

Parasomnien

Symptome der Parasomnien 

  • Schlafwandeln, Schlaftrunkenheit, Nachtschreck/nächtliche Panikzustände

  • Albträume, Schlaflähmungen, Einnässen, Zähneknirschen

  • Rhythmisches Kopfschlagen (und andere gleichmäßige Bewegungen mit einem Körperteil oder dem ganzen Körper), Einschlafzuckungen, Halluzinationen 

 

Arten der Parasomnien

Bei Parasomnien widerfahren der schlafenden Person störende Ereignisse (zum Beispiel Schlafwandeln, Albträume, ...), an denen er/sie selbst aktiv ist. Im Schlaf kommt es zu unangepassten Impulsen der Nerven, die das Bewegungssystem oder unwillkürliche Körpervorgänge steuern. Man unterscheidet zwischen Aktionen beim Einschlafen, Aktionen im REM-Schlaf und Aufwachstörungen aus dem Tiefschlaf.

 

Ursachen der Parasomnien

Ursache der Parasomnien sind meistens Stress, psychische oder physische Erkrankungen oder Medikamentenmissbrauch. In manchen Familien tritt Schlafwandeln so häufig auf, dass man davon ausgeht, dass genetische Faktoren bedeutsam sind. Des Weiteren geht man davon aus, dass ein noch nicht vollständig ausgebildetes zentrales Nervensystem eine Rolle spielt.

 

Warum ist eine Behandlung notwendig?

Die Schlafqualität der Betroffenen muss nicht beeinträchtigt sein, kann sie aber. Bei häufigem Zähneknirschen können Schädigungen an Gebiss und Kiefer auftreten und durch das Schlafwandeln kann es sogar zu Unfällen oder kriminellen Taten kommen. Das Leben der Betroffenen wird erschwert: Die Lebensqualität sinkt und die Psyche wird beeinträchtigt.

 

Symptome, und nun?

Der Zeitpunkt einer Behandlung hängt von der subjektiven Belastung durch die Störung ab. Da es auch zu gefährlichen Aktionen kommen kann, wird z.B. beim Schlafwandeln oft eine Behandlung von Patientenseite aus gewünscht. Da Parasomnien sehr komplex sind, ist häufig eine umfassende Untersuchung in einem Schlafmedizinischen Zentrum erforderlich. Dort werden mithilfe von Überwachungssystemen die Körperfunktionen im Schlaf aufgezeichnet und analysiert. Die Untersuchung sollte ein erfahrener und auf Parasomnien spezialisierter Schlafmediziner durchführen.

 

Fakten

  • Kinder und Jugendliche sind häufiger betroffen sind als Erwachsene.
  • 10 – 50 % aller Kinder und Jugendlichen leiden unter Albträumen leiden.
  • 17 % der Kinder unter 10 Jahren geraten nachts in Panik.

 

 

Quellen:

Zum Seitenanfang